Wäschesortierer – optisches Highlight und nützlicher Begleiter zugleich

Der Wäschesortierer ist ein nützliches Möbelstück für das Bad. Dieser hat die Aufgabe, Ihre Schmutzwäsche zu sammeln, wobei Sie diese gleich nach Farben oder Waschtemperatur sortiert aufbewahren können. Den Unterschied zum Wäschesammler erklären wir Ihnen im Folgenden.


Was ist ein Wäschesortierer?

Bei einem Wäschesortierer handelt es sich um ein Behältnis, in welchem Sie Ihre Schmutzwäsche sammeln. Die Besonderheit im Vergleich zu einer normalen Wäschebox oder Wäschesammler: Im Wäschesortierer gibt es zwei oder sogar drei getrennte Fächer, so dass Sie Ihre Wäsche nach Farben sortiert aufbewahren können.

Wäscheboxen kennt man schon seit Jahrzehnten, wobei früher vielfach Wäschetruhen genutzt wurde. Deren Image ist jedoch etwas angestaubt; in das modern eingerichtete Bad passen massive Wäschetruhen nur bedingt. Heute erhältliche Wäschesortierer hingegen sind sehr modisch und häufig sogar mit einem frischen Aufdruck versehen. Moderne Wäschesammler sind teilweise sogar mit einem Deckel ausgestattet, so dass nicht jeder Blick auf Deine Schmutzwäsche hat. Wäschesammler sind in runder oder ovaler ebenso wie in eckiger Ausfertigung erhältlich; auch sind diese in ganz unterschiedlichen Höhen erhältlich.


Für wen eignet sich ein Wäschesortierer?

Der Wäschesortierer – in welcher Ausführung auch immer – sollte sich in jedem gut sortierten Haushalt befinden. Im Singlehaushalt ist dieser vielleicht nicht ganz so wichtig. Doch je mehr Wäsche sich tagtäglich ansammelt, desto praktischer erweist sich ein Wäschesammler im Alltag.

Wie viel Wäsche eine Person täglich produziert und wie groß das Fassungsvermögen dementsprechend sein sollte, lässt sich nur schwer beantworten. Als Richtwert gelten häufig 30 bis 40 Liter pro Person. Für einen 3-Personenhaushalt sollte das Fassungsvermögen dementsprechend also bei etwa 120 Litern liegen. Bedenken sollten Sie jedoch, dass leichte Sommerbekleidung längst nicht so viel Platz einnimmt wie Winterbekleidung, Handtücher oder gar Bettwäsche.


Vorteile eines Wäschesortierers

Der Wäschesammler hat einen wesentlichen Vorteil: Ihre Schmutzwäsche wird bereits vorsortiert, so dass Sie diese vor dem Waschen nicht noch einmal trennen müssen. Im Wäschekorb ist Deine Schmutzwäsche ordentlich aufbewahrt und liegt nicht frei sichtbar in der Wohnung herum. Doch der Wäschesammler hat noch einen weiteren Vorteil: Die meisten der im Handel erhältlichen Modelle sind so formschön, dass Sie Ihr Bad/Schlafzimmer/etc. optisch aufwerten. Dies gilt besonders für Wäschesammler aus Naturmaterialien wie Wasserhyazinthe oder Weide. An solchen Wäschekörben werden Sie jahrelang Ihre Freude haben. Allerdings sollten Sie bedenken, dass diese Körbe meist nicht wasserdicht sind. Wählen Sie also einen Platz aus, der sich möglichst weit entfernt von Dusche und Badewanne befindet. Wasserspritzer könnten den Wäschesammler beschädigen und auf Dauer sogar Schimmel begünstigen.


Funktionen

Einige Wäschesortierer sind außen bedruckt, etwa mit verschiedenen Temperaturen oder den Aufschriften „Helles“ oder „Dunkles“. So ist Ihre Wäsche gleich vorsortiert, was beim eigentlichen Waschen wiederum Zeit erspart. Wäschesammler sind sowohl als faltbare Modelle oder als feste Truhen oder Hocker erhältlich. Bei einigen Möbelstücken finden Sie auf der Oberseite sogar eine Sitzauflage, so dass Sie den Wäschesammler als zusätzliche Sitzgelegenheit im Badezimmer nutzen können. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Wäschesammler luftdurchlässig ist. Wenn Sie auch nur leicht feuchte Handtücher in ihn herein werfen, sind diese ein idealer Nährboden für Keime. Unschöne Gerüche können Sie leicht vermeiden, wenn Sie sich ein luftdurchlässiges Modell kaufen. Diese Eigenschaft finden Sie zum Beispiel bei geflochtenen Wäschekörben aus Weide oder Wasserhyazinthe. Trotzdem können vor allem von Sportbekleidung intensive Gerüche ausgehen. Diese können Sie vermeiden, indem Sie diese Schmutzwäsche in ein separates Wäschesäckchen oder Wäschenetz geben.


Die Vorsortierung der Wäsche bringt viele Vorteile mit sich

Ein anderes Kriterium für die Vorsortierung der Wäsche, kann natürlich auch die empfohlene Waschtemperatur sein. Nehmen wir beispielhaft einen empfindlichen Baumwoll-Pullover, der bei nicht mehr als 30° Celsius gewaschen werden soll. Socken oder Handtücher können dagegen auch bedenkenlos bei höheren Temperaturen gewaschen werden. Um ein Vermischen der Wäsche zu verhindern, raten wir dazu eine Sortierung vorzunehmen. Insbesondere dann, wenn unterschiedliche Personen beteiligt sind. Manchmal weiß der emanzipierte Hausmann nicht, dass die neue Bluse der Frau nur bei höchstens 40°C gewaschen werden darf. Ärger ist dann vorprogrammiert.



Weitere Vorteile von Wäschesortierern:

  • Trennung unterschiedlicher Schmutzwäsche (hell/dunkel/bunt)
  • Sortierung der Kleindung nach unterschiedlichen Waschtemperaturen
  • Beschriftung der unterschiedlichen Fächer (30°C / 60°C / 90°C)
  • Vorsortierung erspart Zeit und Aufwand
  • Geringe Fehlerhäufigkeit beim Waschen
  • Familienmitglieder können zum Trennen ihrer Schmutzwäsche erzogen werden
  • Viel Stauraum
  • Einfache Bewegung durch Rollen, Griffe und Trageriemen 

Materialien

Wäschesortierer sind aus ganz unterschiedlichen Materialien erhältlich. Entscheiden Sie selbst, welche Produktvariante am besten zu Ihrer bestehenden Einrichtung passt. Es gibt Wäschesammler aus Stoff oder Polyester ebenso wie aus Rattan, Wasserhyazinthe oder Korbgeflecht. Letztgenannte Modelle vermitteln ein besonders gemütliches Wohnflair. Für diese Modelle müssen Sie allerdings meist etwas tiefer in die Tasche greifen, vor allem wenn es sich um einen Wäschesortierer mit integrierter Sitzbank handelt. Der Shoppingriese Amazon bietet hier einige empfehlenswerte Modelle.

Mit solch einem Kombimodell schaffen Sie sich eine zusätzliche Sitzgelegenheit im Bad und schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Eine besonders große Auswahl an Wäschesortierern aller Art finden Sie bei den Herstellern Wenko, Songmics und Zeller.

Weitere beliebte Materialien für Wäschesortierer sind:

  • Weide
  • Schilf
  • Seegras
  • Binse
  • Farn

Dies sind allesamt Naturmaterialien, die ein gemütliches Ambiente schaffen.


Darauf sollte man beim Kauf achten

Für welches Material des Wäschesortierers man sich entscheidet, ist sicher von der vorhandenen Badeinrichtung abhängig. Ein wichtiger Kaufaspekt ist die Größe: Die vierköpfige Familie benötigt sicher ein größeres Modell als der Singlehaushalt. Achten Sie unbedingt auf eine robuste Qualität und eine ausreichende Tragkraft, falls der Wäschesortierer einmal bewegt werden muss. Dies kann der Fall sein, wenn sich Ihre Waschmaschine im Keller befindet. In diesem Fall sind auch Tragegriffe recht nützlich. Für einen qualitativ einwandfreien Wäschesortierer müssen Sie nicht unbedingt tief in die Tasche greifen: Bereits ab 20 Euro gibt es schöne Modelle. Einige Wäschesortierer können sogar platzsparend zusammengeklappt werden. Haben Sie nur wenig Platz im Badezimmer, sollten Sie über diese Option nachdenken. Sinnvoll scheint weiterhin ein herausnehmbares Innenteil aus Stoff, welches bei Bedarf gewaschen werden kann. Für die Hygiene in Ihrem Badezimmer ist dies sehr wichtig. Sie sollten bedenken, dass von Schmutzwäsche nicht nur ein unschöner Geruch ausgeht, sondern diese auch mit Bakterien und Keimen behaftet ist.

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